Das Dröhnen tausender Vuvuzelas wummert bei Martin Kleinert noch heute in den Ohren, wenn er an seine Erlebnisse in Südafrika zurückdenkt.
Eineinhalb Jahre lebte der Designer, Werbefachmann und Videoproduzent auf der südlichen Hemisphäre. Der Kontakt entstand über einen Mitarbeiter, den er während der WM 2006 in Deutschland kennen lernte. Kleinert war in München Cutter einer Firma, bei der alle Stadionsender und Spiele zentral zusammen liefen. Seine Aufgabe war es, in Minutenschnelle alle gefallenen Tore zu schneiden. In neun Sprachen synchronisiert, standen die Torsequenzen dann Handyanbietern zum Abruf bereit. Der Mitwirkung bei der Testphase zum Einstieg ins mobile Fernsehen folgte die Einladung nach Südafrika. Dort war Kleinert auf dem Dienstleistungssektor für die TV-Sender, Mannschaften und Fans auf der gesamten Welt zuständig. Unterkünfte organisieren, Transportmöglichkeiten abchecken und die Sicherheitslage in den Gebieten abzuklären waren weitere Aufgaben. Auch für den DFB und die einzelnen deutschsprachigen Sender war er beratend tätig.
Quelle: Schwarzwälder Bote

