Der ohrenbetäubende Lärm der Vuvuzelas ist auch im deutschen WM-Quartier gleich zu einem Thema geworden. Sogar der Teamarzt spricht darüber. Weiterlesen
Der ohrenbetäubende Lärm der Vuvuzelas ist auch im deutschen WM-Quartier gleich zu einem Thema geworden. Sogar der Teamarzt spricht darüber. Weiterlesen
Groß Reken. Die halbstündige Fahrt mit dem Bus zum Stadion war schon ein besonderes Erlebnis: Die deutschen Mädels wurden von 15 Polizeiwagen eskortiert. Im WM-Stadion von Nelspruit, etwa vier Autostunden von Johannesburg entfernt, musste erst noch der Rasen verlegt werden. Aber auch im Rugbystadion „mit etwas langem Rasen“ gab es einen 10:1-Sieg gegen die ältere U 17-Auswahl von Swasiland – und jede Menge Eindrücke und Erlebnisse. Für Aileen Göbel (14) aus Groß Reken hat sich schon der Traum erfüllt, von dem andere vor allem im kommenden Sommer schwärmen dürften: Sie lernte das Weltmeisterschaftsland Südafrika mit der Fußball-Westfalenauswahl eine Woche lang kennen.
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Geschenke gabs vom Gastgeberland auch: Vuvuzelas. Die nervtötenden Tröten sollen den Europäern im nächsten Jahr das Siegen schwer machenb. „Gar nicht so leicht, einen Ton herauszubekommen“, warnt Aileen – und bläst mit voller Kraft ins grüne Plastikhorn, dass die Wassergläser scheinbar wackeln.,
Quelle: IVZ Online
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Das Dröhnen tausender Vuvuzelas wummert bei Martin Kleinert noch heute in den Ohren, wenn er an seine Erlebnisse in Südafrika zurückdenkt.
Eineinhalb Jahre lebte der Designer, Werbefachmann und Videoproduzent auf der südlichen Hemisphäre. Der Kontakt entstand über einen Mitarbeiter, den er während der WM 2006 in Deutschland kennen lernte. Kleinert war in München Cutter einer Firma, bei der alle Stadionsender und Spiele zentral zusammen liefen. Seine Aufgabe war es, in Minutenschnelle alle gefallenen Tore zu schneiden. In neun Sprachen synchronisiert, standen die Torsequenzen dann Handyanbietern zum Abruf bereit. Der Mitwirkung bei der Testphase zum Einstieg ins mobile Fernsehen folgte die Einladung nach Südafrika. Dort war Kleinert auf dem Dienstleistungssektor für die TV-Sender, Mannschaften und Fans auf der gesamten Welt zuständig. Unterkünfte organisieren, Transportmöglichkeiten abchecken und die Sicherheitslage in den Gebieten abzuklären waren weitere Aufgaben. Auch für den DFB und die einzelnen deutschsprachigen Sender war er beratend tätig.
Quelle: Schwarzwälder Bote